Motorräder im Museum

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Im Hamamatsu Museum, im Zentrum von Hamamatsu, findet eine Ausstellung "Motorrad Design aus einem halben Jahrhundert" statt. Wir sind dorthin gegangen, weil mein Mann und mein dreijähriger Sohn Motorräder sehr mögen. 

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Eigentlich findet zur gleichen Zeit in einem anderen Museum in Hamamatsu eine Ausstellung über die Motorradindustriegeschichte von Hamamatsu statt (Eintritt kostet für Erwachsene 1300 yen für beide Museen zusammen). Des Wegen sind viele Motorrad Fans wegen dieser Gelegenheit zum Motorrad Mekka Hamamatsu von weit her gekommen und haben sich dort versammelt. 

Ich habe "Motorrad Mekka" gesagt. Hamamatsu ist ein Ort, wo japanische Motorradgeschichte entwickelt wurde. Hamamatsu Stadt ist während dem zweiten Weltkrieg bei Luftangriffen in Schutt und Asche gelegt worden. Das Wiederaufblühen der Stadt verdankte man auch der Motorradindustrie. Den Anfang macht Honda Soichiro, der einen kleinen Motor verbesserte, der von der Armee kam und diesen an ein Fahrrad baute, das war der Beginn der Motorradherstellung in Hamamatsu. Herr Honda hat ein Schild ausgehangen an einer kleinen Baracke "Honda Gijyutsu Kenkyusyo" (Honda Forschung und Industrie) und er hat Fahrräder mit Motoren hergestellt und verkauft. (jetzt bekannt als Honda)

Ein paar Jahre danach gab es in Hamamatsu übr 30 kleine Motorradhersteller, inklusive Suzuki, eine Firma die damals mechanische Webstühle herstellte, aber damit aufhörte und begann Motorräder herzustellen und YAMAHA, eine Firma die Musikinstrumente herstellte und in dieses neues Gebiet vorrückte. Es gibt eine Straße in Hamamatsu, sie heißt Rokken-doro, die einen idealen Anstieg und Kurven besitzt. Viele Hersteller haben diese Straße damals als Teststrecke benutzt für die Motorräder. Die großen Fabriken sind nach außerhalb umgezogen, aber wenn man durch Hamamatsu läuft kann man überall die Geschichte der japanischen Motorradherstellung finden. 

Nun, dieses Mal im Museum erregten hauptsächlich die Änderungen im Motorraddesign die Aufmerksamkeit der Besucher. Es gab viele Zeichnungen und Studien, aber das war verboten zu fotografieren, des wegen sind hier Fotos, Mikos Favoriten, von Motorrädern. 

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Wie finden sie das? Ich denke Motorräder und Autos sind sehr schön. Aber mit dieser Ausstellung war ich nicht ganz zufrieden. Mein Eindruck war "...was, das war alles! ! !", wahrscheinlich haben die Leute, die extra hierher gekommen sind auch so gedacht, vermute ich, weil es nur ganz normale Motorräder gab, die man auch draußen auf der Straße immer sehen kann. 

Hamamatsu ist sehr gut auf dem Gebiet etwas herzustellen, aber sie bleibt in kulturellen Bereichen zurück, denke ich. Die Verwaltung der Stadt arbeitet nicht effizient, liegt es daran, dass sie Unternehmen gut arbeiten? Wenn Hamamatsu bei der Kunst und Kultur genauso gut werden könnte wie in der Herstellung , wäre es eine bessere Stadt.

Bier schmeckt gut

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Sommer ist Bierzeit. In Japan gibt es traditionellen japanischen Sake oder Shochu (Schnaps), aber am beliebtesten ist Bier besonders im Sommer gibt es mehr Nachfrage. Bei uns zu Hause ist gekauftes Bier schnell weg. Heute sind wir zu einem typischen Alkohol Discount shop einkaufen gegangen.

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Große japanische Bierbrauererien sind: Kirin, Asahi, Sapporo und Suntory. Das Foto unten zeigt sehr berühmtes japanisches Bier "Super Dry" von Asahi. Das habe ich in Paris in vielen Supermärkten gesehen, es ist vielleicht recht bekannt. In Japan ist das Bier beliebt bei männlichen Büroangestellten, ein trockenes Bier.

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Neuerdings gibt es nicht nur Bier von großen Herstellern, sondern auch von regionalen Brauereien mit eigenem Charackter "Ji-Bier", lokales Bier, das ist auch populär und das gibt es in vielen Regionen. Das Foto unten zeigt "Echigo Bier" aus Nigata, das habe ich auch zum ersten Mal gesehen. 

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Sowas habe ich auch gefunden, Foto unten. Das ist ein Bier mit Schokoladengeschmack, in Zusammenarbeit mit Hokaidos berühmtem Schokoladenhersteller und der aus Hokaido stammenden Sapporo Brauerei hergestellt.  Übrigens der Schokoladenhersteller, der Royce heißt, stellt auch Schokoladen ummantelte Kartoffelchips aus speziellen Hokaido Kartoffeln her. Das ist eigentlich sehr lecker, ich empfehle das. 

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Bitte aufmerksam die Größe der Dosen auf dem nächsten Foto unten betrachten. Das ist eine ganz kleine Dose mit 135ml. Sowas gibt es nicht im Ausland, vermute ich. Ich denke, das ist sehr japanisch. Das ist für Frauen, die nur einen Schluck trinken möchten oder als Prämie oder Probe gedacht. 

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In Japan gibt es eine Gewohnheit, dass man im Sommer Geschenke verschenkt "Ochugen", an Leute die wichtig sind oder denen man danken möchte. Bier ist ein übliches Geschenk als Ochugen und viele verschiedene Hersteller machen dafür Werbung. Die Werbefiguren, die gewählt werden, sind im jetzigen Japan besonders in z.B. Schauspieler oder Sportler. Sie, Foto unten, ist eine Schauspielerin, die Takeuchi Yuko heißt, die für Suntory wirbt. 

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Hier unten ist von Kirin die Werbefigur, Ichiro, ein bekannter Baseballspieler in den USA. 

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Nun hier die Biere, die ich dieses Mal gekauft habe. Lasst uns zuerst öffnen Suntory Premium, präsentiert von Takeuchi Yuko. Das wird erst seit einiger Zeit verkauft, es hat einen sehr guten Ruf. Wenn man es trinkt und es einem schmeckt, hat es einen sehr ausgeglichenen Geschmack. 

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Dann Kirin Ichiban Shibori, ein frisches und klares Bier mit einem guten Geschmack, mein Favorit. In Japan ist es sehr populär. Wenn man Kirin sagt, bekommt man dieses Bier normalerweise. Foto unten.

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Zum Ende Kohaku (Bernstein) Yebisu, wird nur für kurze Zeit von der Yebisu Brauerei verkauft. Es hat mir wie ein regionales Bier, das ich in Belgien getrunken habe, geschmeckt. Foto unten.

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Übrigens stelle ich noch einen nützlichen Satz vor, wenn sie in Japan reisen und sie ein Bier im Restaurant bestellen wollen. In Japan sagt man: "Nama Bier" oder nur kurz "Nama", das bedeutet ohne Wärme behandeltes Bier. Wenn sie nicht aus der Flasche oder Dose sondern aus dem Fass ein Bier trinken wollen, sagen sie "Nama Bier, kudasai". 

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Das meine Heimat Hiroshima ist wissen sie bereits, wenn sie Blogleser sind. Hiroshima ist eine sehr berühmte Stadt in der Welt, da dort der erste Atombombenabwurf in der Geschichte stattfand. Der Bombenabwurf war vor 65 Jahren am 6. August.

Meine Mutter hat vor 41 Jahren geheiratet und ist von Kobe nach Hiroshima umgezogen. Damals hat sie bemerkt, dass die Atmosphäre in Hiroshima düster und traurig ist, im Vergleich mit dem lebhaften und farbenprächtigen Kobe. Überall in der Stadt standen einfache Bretterbuden, wie Baracken. Sie hat sich traurig gefühlt, als sie gewusst hatte, dass es immer noch viele Leute gibt, die ihre Häuser und Familien verloren hatten, wo man zurück gehen kann. 

Vor 30 Jahren, in der Zeit wo ich meine Kindheit verbrachte, oder auch im jetzigen Hiroshima, gibt es nicht mehr soviele Wunden von der Atombombe. Im Gegenteil, die Opfer sind immer älter geworden und immer mehr Generationen, die den Krieg nicht kennen, gibt es. Es ist immer schwieriger geworden Informationen vom Atombombenabwurf an die Nachwelt überliefern zu können. Auch ich, die aus Hiroshima stammt, vergesse normalerweise den Atombombenabwurf, aber wenn ich im Sommer nach Hiroshima zurückkomme, bemerke ich, dass ich dies  weiterverbreiten muß an die Menschen. 

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Das ist eine Grundschule, die von meiner Elternshaus 5 Minuten mit dem Auto entfernt steht. Diese Grundschule steht 9km entfernt vom Explosionspunkt entfernt und viele Strahlenopfer wurden von Leuten hierher getragen nach der Explosion. Viele Erwachsene und Kinder die am ganzen Körper Verbrennungen hatten und nackt und fast gestorben waren sahen aus wie Geister mit vorgestreckten Händen und liefen hintereinander. Diesen Anblick haben die Nachbarn immer noch in Erinnerung. Bei den Meisten von ihnen gab es keine Heilungsmöglichkeiten und sie sind daher ums Leben gekommen. Die meisten gestorbenen Leute hat man im Schulhof verbrannt. Dies gab es nicht nur in der Grundschule, sondern auch überall an anderen Plätzen. Ein Fluss in der Nähe des Explosionspunktes war voll von Toten, die am ganzen Körper verbrannt waren und Durst gehabt hatten. 

Ein Großvater meiner Freundin hat mit seinem Sohn ein Dach repariert, als die Bombe abgeworfen wurde. Er hat die Strahlung direkt abbekommen, in einem Moment ist die Haut geschmolzen, die Körperhaltung war gebückt und die Ober- und Unterschenkel konnten nicht mehr getrennt werden. Mit einem Draht, den er dabei hatte, hat er seine Füße wieder getrennt und stand so auf. Das Gleiche hat er bei seinem Sohn gemacht und dann sind sie vom Dach gestiegen. 

Noch eine Geschichte von einer alten Frau, von einer anderen Bekannten. Sie war 16 Jahre alt, als die Bombe abgeworfen wurde, gleichzeitig mit der Explosion der Bombe explodierte das Glas in ihrem Zimmer und die Glassplitter haben überall in ihr Gesicht geschnitten. Ihre Eltern haben verzweifelt einen Arzt gesucht und haben jeden einzelnen Glassplitter wieder aus dem Gesicht ziehen lassen, ein Medikament gegen Eiterung auftragen lassen und das Gesicht wurde verbunden. Aber jeden Tag, den Verband wechseln zu müssen, war wie eine Folter. Auch nach Jahren war wegen der Wunden im Gesicht klar, dass sie ein Opfer des Atombombenabwurrfes war. Trotzdem sie in Hiroshima gewohnt hat, wurde sie von vielen Leuten deswegen belästigt. Daher hatte sie eine sehr grausame Jugend. 

Ich denke ihre Geschichte ist sehr eindrucksvoll. So grausam wie die Atombombe ist, gibt es solche unbarmherzigen Geschichten unzählige, aber ich denke es ist nicht genug nur dies zu überliefern. Es gibt auch die Diskriminierung, die Vorurteile und die Unwissenheit nach dem Atombombenabwurf. Im Ausland gibt es Leute, die den Abwurf für richtig halten, um den Krieg zu beenden, aber ich denke das ist "menschliche Arroganz".

Diese traurigen Ereignisse des Krieges gibt es nicht nur in Hiroshima, sondern überall in der Welt, auch jetzt passiert so etwas. Ich kann nicht vergessen, was ein Opfer gesagt hat: "Wenn einmal ein Krieg beginnt, kann das nicht stoppen, des wegen darf man ihn nicht beginnen." Unsere Generationen, die den Krieg nicht kennen, sollten die Wahrheit über die Vergangenheit tatkräftig lernen und egal in welchem Zustand man ist, nach einer friedlichen Welt streben. 

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In den Sommerferien sind wir in unsere Heimat Hiroshima zurückgegangen. Mein Mann kann nur eine Woche frei nehmen, also zuerst bin ich und meine Kinder mit dem Shinkansen nach Hiroshima gekommen und länger geblieben. Mein Mann kam mit dem Auto nach Hiroshima und zum Ende sind wir alle zusammen mit dem Auto zurückgefahren. Das ist eine weit verbreitete Art des Heimkehrens von japanischen Familien. 

Am nächsten Morgen, wo wir in Hiroshima angekommen sind, sind wir aufgeweckt worden von einem Geräusch, das ich von früher kenne. Vor unserer Elterns Wohnung gibt es einen Park, daraus können wir Kinder und diese Radiogeräusche hören.

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In Japan finden in den Sommerferien am Morgen, ab halb sieben für ungefähr 20 Minuten, wo Bewohner aus der Nähe zusammen kommen in Parks oder freien Plätzen, diese Radiogeräusche statt. Wenn das Radioprogramm im Radio, das jemand mitgebracht hat, auf NHK eingestellt wurde, beginnt die Übertragung der Klaviermusik des Radiogymnastik, die jeden morgen übertragen wird. Mit der Musik machen alle zusammen Gymnastik. Radiogymnastik lernen wir in der Grundschule, des wegen kennen die meisten Japaner wie man das macht. Wenn die begleitende Klaviermusik beginnt, bewegen sie automatisch den Körper.

Der Ursprung der Radiogymnastik stammt aus der nationalen Gesundheitsgymnastik, die vor 80 Jahren entsatnd. Damals enthielt sie eine Bedeutung, dass die Körperkraft des Volkes gestärkt wird und das Bewusstsein eine Einheit ergibt und es war auch eine militärische Übung. Die Zeit verging und trotz der jetzigen friedlichen Zeit mögen wahrscheinlich Japaner diese Radiogymnastik. So wie hier in den Ferien Kinder das machen, wird dies auch in manchen Fabriken jeden morgen gemeinsam gemacht, um Sicherheit zu stärken und Unfälle zu vermeiden.

Die Sommerferienradiogymnastik ist für alle die wollen, also freiwillig, aber Grundschüler wird von der Schule gesagt, das sie daran teilnehmen müssen, also sind die meisten Grundschüler da. Auch frühaufgewachte ältere Männer und Frauen sind da.

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Als ich Grundschülerin war, bin ich auch jeden morgen in den Sommerferien zur Radiogymnastik gegangen. Am morgen ist es noch nicht so heiß und auch mit den Freunden der Nachbarn kann man sich treffen, es machte mir also irgendwie Spaß. In meiner Kinderzeit gab es einen Babyboom, des wegen kamen zu dem Park viele Grundschüler, aber in der jetzigen Zeit in Japan gibt es wenige Kinder und besonders in dieser Wohngegend gibt es immer mehr ältere Familien, daher ist es eine ruhige Radiogymnastik. Und auch die "Pflicht" der Teilnahme finden die Kinder zu anstrengend. Heutzutage findet in ganz Japan nur in ein bis zwei Wochen dies in den ganzen Sommerferien statt.

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Auf der roten Bank, Foto oben, liegt ein Radikasstenrekorder. Jeden Tag nach der Gymnastik bekommen die Kinder einen Stempel auf ihre Karte Das Kind das die Stempel stempelt, steht auch an der roten Bank. Kinder gehen immer näher und näher, wenn die Radiomusik zu Ende geht, zu der Bank, damit sie am frühesten vor allen anderen den Stempel bekommen können. 
In Wahrheit, als ich in der Grundschule war, 30 Jahre vorher, am gleichen Platz, gab es das gleiche Wetteifern. Warum! ? 
Warum ist das immer noch genauso mit solcher Kleinigkeit? ? ?

Kinder sind ein Wunder.

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Die Stempel wurden von einem japanischen Betrieb vor den Sommerferin an die Kinder verteilt.
Die Stempel mit der Kirschblüte ! ! !
Genau gleich wie vor 30 Jahren. Hier stoppt die Zeit, oder?

Und am nächsten Tag, wo ich nicht um halb sieben aufwachen kann und nicht zur Radiogymnastik gehe ist auch genau gleich wie ich vor 30 Jahren.

Kinder mit Yukata

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Ich bin zum Sommerfestival gegangen, vom Kindergarten meiner Tochter. Mädchen und Jungen sind alle mit sehr schönen Yukatas gekommen. Ich konnte sehr gute Fotos machen. Heute möchte ich über japanische Yukata schreiben. 

Yukata ist eine Mode aus der Heian Periode (ungefähr vor 1000 Jahren), wenn man mit anderen Leuten zusammen im Wasser gebadet hat, gab es eine Kleidung, um die Nacktheit zu bedecken, die ursprünglich Yukatabira hieß. Das war gut gegen Wasser und war schnell getrocknet und bestand aus Hanf oder Baumwolle. Des Wegen nach der Periode benutzte man es weiterhin als Kleidung nach dem Bad oder zum Schlafen. Daher ist Yukata auch in der gegenwärtigen Zeit eine Kleidung für nicht formelle Anlässe. Es ist schön zu tragen nach dem baden auf dem sauberen Körper. Es ist nicht gut, wenn man nach Schweiß riecht oder sich stark geschminkt hat. Man muss also sauber und erfrischt sein. Es einfach zu tragen ist schön. 

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Im heutige Japan ist eine Gelegenheit Yukata zu tragen, ist im Sommer das Bonodori Festival. Auf diesem Kindergartensommerfestival sind die Kinder mit verschiedenfarbigen Yukatas sehr froh gekommen. Die Erzieher haben auch alle Yukata getragen.

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Auch Mädchen die normalerweise mit T-Shirts und Jeans durch die Gegend rennen, tragen auch Yukata. Die Atmosphäre ist wie vor 1000 Jahren früher. Doch für Japaner passt eine traditionelle Kleidung wie Kimono oder Yukata.

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Die Jungen sehen wie auf dem Foto oben aus. Früher hatten Jungen auch das gleiche Design wie Mädchen Yukatas getragen, aber heutzutage ist eine Kleidung populär, wo man sich einfach mit bewegen kann, diese heißt Jinbei. Jinbei ist oben und unten getrennt, unten ist eine kurze Hose, ursprünglich eine japanische Kleidung für Männer um zu arbeiten. 

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Die Kinder die beim Bonodori tanzen, haben das im Kindergarten gelernt, Foto oben. Für  Erwachsene und Kinder sind die Yukata gut, um sie im Sommer zu sehen. Wenn jemand durch die Stadt geht mit Yukata, nur deswegen wird die ganze Stadt leichter und lockerer, man bekommt einen Eindruck davon, dass es Sommer ist. Des Wegen gibt es im Themenpark oder im Restaurant einen Service, das wenn man mit einem Yukata kommt, ist der Eintritt frei oder man bekommt ein Freibier, daher kommen immer mehr Leute mit Yuaktas. 

Yukata erzeugt ein Sommergefühl bei Leuten die es tragen aber auch wenn man es nur sieht. Wenn sie planen im Sommer nach Japan zu kommen, möchten sie vielleicht auch einen Yukata tragen?

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Wie sieht der Hund mit Yukata aus?

Yakiniku Restaurant

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Unsere Familie ist zum Yakiniku Essen gegangen. Yakiniku ist ursprünglich ein Gericht aus Korea. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde es nach Japan eingeführt und entwickelt sich eigenständig in Japan. Als ich in Korea gereist bin, habe ich echtes Ykiniku gegessen, ich dahte es ist viel anders als in Japan, wegem dem Geschmack und der Fleischsorten und der Atmosphäre im Restaurant. Des Wegen ist das was ich heute vorstelle, der japanische Yakiniku Stil. 

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Das ist im Yakiniku Restaurant, Foto oben. Es gibt ein paar Tische und keine Stühle (die bunten Kissen sind koreanischer Stil). Außer uns gibt es keine Gäste, weil wir um 17 Uhr gegangen sind. Das Restaurant wird geführt von einer Metzgerei. Es ist sehr bekannt für die gute Qualität des Fleisches. Gleich danach wurden alle Plätze von Gästen belegt. 

In Japan, bis zur Meji Periode, war es nicht normal Fleisch zu essen. Wer damals in Bergregionen wohnte, ass Wildschwein oder Rehe. Normalerweise  ass man Reis, Gemüse und Fisch lange Zeit. In der Meji Periode begann in Tokyo es Restaurants zu geben, wo man Fleisch essen konnte. Die meisten Leute dachten darüber nicht sehr gut, Tierfleisch zu essen. Trotzdem wurde langsam ein Fleischgericht populär, das heißt Sukiyaki. 

Es hat über 100 Jahren gedauert bis Fleisch zu essen heute ganz normal geworden ist. Aber der Darm der Japaner ist, im Vergleich mit Europäern oder Amerikanern, dünner und länger und er eignet sich nicht dazu Fleich zu verdauen. Wenn Japaner zuviel Fleisch essen würden, gibt es immer mehr Krankheiten, wie Übergewicht, Diabetes etc. Das ist heutzutage ein Problem. 

Nun, trotzdem ich das alles wußte möchte ich doch manchmal Yakiniku essen!! Besonders die jungen Leute, die einen großen Appetit haben, mögen Yakiniku Restaurants sehr. Wenn ich ich junge Leute frage, wo sie essen gehen möchten, sagen sie oft "Ich will Yakiniku essen."

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Wenn man in ein japanisches Yakiniku Restaurant geht, gibt es auf dem Tisch ein Loch mit einem Grillnetz, wie auf dem Foto oben. Das ist ein qualmloser Grill, den eine japanische Firma entwickelt hat. Yakiniku schmeckt lecker, aber es gibt viel Qualm, da man innen grillt und ölgemischter Qualm beschmutzt das Restaurant und auch der Geruch geht nicht aus den Haaren und der Kleidung. Des Wegen wollte Frauen früher nicht dorthin gehen.  
Der qualmlose Grill saugt den Qualm nach unten ins Loch und es geht fast kein Qualm nach oben und man merkt auch keinen Gestank. Durch die Entwicklung wurde es ermöglicht, dass Yakiniku Restaurants auch sauber und schick sein können und dadurch gibt es jetzt mehrer Yakiniku Restaurants für Paare und Familien. 

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Jetzt grillen wir Fleisch. Das Foto oben zeigt die bekannteste Yakiniku Fleischsorte, die Karubi heißt. Das Fett ist gut über dem roten Fleisch verteilt, wenn man es grillt ist es butterweich und schmilzt im Mund. Das ist eine sehr gute Qualität und es kostet ungefäht 1800yen pro Teller, ziemlich teuer. 

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Das Fleisch, das hinter dem Grill steht heißt Tan, Zunge der Kuh. Sie sehen wir grillen auf dem Grillnetz, man kann keinen Qualm sehen. Sie können verstehen, wenn sie das zweite Foto oben sehen, dass es keine Abzugshauben im Raum gibt.

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Rindfleisch ist bereits fertig, wenn die Farbe sich geändert hat. Man isst es mit selbstgemachter Sauce. Hier benutzt man Essstäbchen aus Eisen, die extra so gemacht wurden, wie in Korea. 

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Das nächste Fleisch heißt Holumon und Gari, sogenannte Innereien. Dieses Fleisch hat verschiedene Geschmäcker, sehr lecker. 

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Wenn man es bratet wird es wie auf dem Foto oben, wenn man es kaut ist es etwas zäh und sehr lecker.  Das ist ganz frisches Fleisch und eingelegt in der original Sauce des Restaurants, Des Wegen ist der Geschmack nicht zu wild.

Das ist immer unterschiedlich, aber ich bestelle, wenn ich Yakiniku essen gehe, zum Ende ein Reis- oder Nudekgericht.  Diese Mal habe ich verschiedenes bestellt, um es in diesem Blog vorzustellen. Ab hier sind es alles koreanische Gerichte. (Aber wenn echte Koreaner das sehen würden, würden sie dagen, dass das falsch sei.) Zuerst Bibimpa.  Auf dem weißen Reis liegen verschiedene Gemüse und Fleisch und Kimchi und man mischt es selber und isst es. Normalerweise bekommt man dazu eine Tasse Suppe. 

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Zunächst Reimen. Foto unten. In Japan gibt es auch ein gleiches Gericht, aber das ist japanisch arrangiert und ein bißchen anders als hier. 

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Zum Ende ein Gericht, das heißt Tokku, ein Reissuppegericht. Die Brühe ist vom Ochsenschwanz und hat sehr lecker geschmeckt. 

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Bei Yakiniku und auch bei Topfgerichten, wenn man zusammen im Kreis sitzt und isst, fühlt man sich sehr warm und einander besonders verbunden. Gibt es solche Gerichte auch in ihrem Land?


TANABATA

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Am 07.07. war TANABATA. TANABATA ist ein Festival, welches vor über 1000 Jahren aus China kam. Auch in China und Korea gibt es zu dieser Jahreszeit TANABATA Festiväle. Es hat sich entwickelt in jedem Land gemischt mit der jeweiligen Kultur. Also was ich heute vorstellen möchte, ist ein typisches TANABATA Festival in Japan. 

Wenn TANABATA näher kommt, zeigt das erste Foto, steht ein großer Bambusbaum vor öffetlichen Gebäuden oder Geschäften, woran man Wünsche mit Papier hängen kann. TANABATA war ursprünglich in China ein Festival für Frauen, wo diese sich gewünscht hatten, besser zu nähen. Immer noch wird gesagt, wenn so ein Wunsch am Bambusbaum hängt, wird er wahr. 

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Als wir zur Bibliothek zurückgegangen sind und Bücher zurückgebracht haben, hat meine Tochter sofort einen Wunsch auf Papier geschrieben ("Ich möchte Konditorin werden, unbedingt!").

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Auf einem anderen Papier gab es einen anderen Wunsch: "Ich möchte besser Fussball spielen". (Vielleicht wegen der Weltmeisterschaft, wo Japan erfolgreich war?) Ein anderer Wunsch war:"Ich möchte ein Model werden, oder Ich möchte ein Mensch im Krankenhaus werden".

Damit man auch zu Hause TANABATA feiern kann, konnte man die übrig gebliebenen Bamus mit nach Hause nehmen, Foto unten. 

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Normalerweise macht man das Wunschpapier aus Origamiepapier. Des Wegen zu dieser Jahreszeit wird Origamie sehr gut verkauft. Über Origamie, typisches Spiel für Kinder, möchte ich zu einer anderen Gelegenheit in diesem Blog schreiben. 

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Außer das Wünsche anhängen an Bambusbäume, gibt es bei TANABATA noch eine andere Geschichte, diese ist auch früher aus China überliefert worden. Lass mich es kurz erklären. Ein Stern, der ORIHIME heißt, im Nachthimmel (Vega) war ein Mädchen, das sehr gut Stoff weben konnte und fleißig war. Ein anderer Stern, der NATSUHIKOBOSHI (Altair) heißt, war Bauer, der auch sehr fleißig war. Die Zwei haben geheiratet mit dem Segen Gottes, aber das Leben als Ehepaar war zu schön und sie wurden faul, ORIHIME hat nicht mehr geweebt und NATSUHIKOBOSHI hat sich nicht mehr um die Kühe gekümmert. Darüber war Gott sehr erbost und hat die Zwei durch die Milchstrasse getrennt. Aber nur einmal am 07.07. hat Gott zugelassen, dass über die Milchstrasse eine Brücke bebaut wird und sie sich treffen können. Wenn es an dem Tag regnet kann man nicht die Sterne und die Milchstrasse sehen. Wir sorgen uns darum, dass an TANABATA das Wetter schön ist, damit die Zwei sich treffen können. 

Dieses Jahr am 07.07. war der Nachthimmel sehr bewölkt. Sie können sich daher bis zum nächsten Jahr nicht treffen.
na ja.
Das ist eine ferne Liebe, die man sich nicht vorstellen kann. Die Lieb des Paares geht seit über 1000 Jahren, vielleicht ein Jahr zählt für sie nicht.


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Neulich als ich ferngesehen habe, gab es eine Sendung, wo berichtet wurde, was Ausländer ,die in Japan wohnen, denken, was gut in Japan sei. Was für Japaner normal ist, ist manchmal für ausländische Augen sehr gut. Und eine gute Sache davon, waren Kinderplätze. 

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Kinderhäuser sind öffentliche Plätze, wo Kinder spielen können, überall in Japan und normalerweise stehen diese Plätze auf Grundstücken von Grundschulen oder Gemeindehäusern. Normalerweise kann es jeder freiwillig besuchen. Ein großer Raum wird der Öffentlichkeit ungefähr von 09 bis um 17Uhr übergeben. Dort gibt es immer ei paar Angestellte (Kinderpfleger oder Kinderberater). In diesem großen Raum gibt es viel Spielzeug, des wegen spielen Kinder mit Begeisterung dort locker 2 Stunden, wenn sie dahingehen. 

In der Sendung die ich gesehen hatte, sagte eine ausländische Mutter: "In meinem Heimatland gibt es nicht so einen Platz, es ist schwer Kinder spielen zu lassen. Auch Mütter können sich gut miteinander austauschen, das ist ein sehr gutes System."

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Übrigens ist in Japan jetzt eine Saison, TSUYU (Regenzeit). Jeden Tag gibt es immer Regen, es ist bewölkt und sehr düster. Natürlich wenn es nicht viel regnen würde, hätten wir in der Mitte des Sommers nicht genügend Wasser, aber trotzdem ist das Gefühl depressiv. Besonders die Mütter, die kleine Kinder haben, können nicht zum Park gehen oder spazieren gehen, das ist eine schwere Zeit. An solchen Tagen gehe ich zum Kinderhaus in meiner Nähe. Ehrlich gesagt, mit den Kindern zum Park gehen ist eigentlich anstrengend. In so einem Kindrhaus gibt es Klimaanlage, es gibt keinen Anlass zur Sorge bzgl. eines Verkehrunfalles und großer Verletzungen. Jeder Zeit kann man kommen und gehen, es ist umsonst und perfekt sauber.

Mein Sohn angelt mit dem Spielzeig, dass die Angestellten gemacht haben, und hat dabei viel Spass. Foto unten

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Mein Sohn springt auf den Polstern. Foto unten
In Japan trägt man im Zimmer keine Schuhe, es ist gut, wenn es daher nicht schmutzig ist.

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Was ich nicht vergessen darf, ist der Punkt, dass Eltern auch ins Gespräch kommen können. Weil dort Eltern kommen, die Kinder im gleichen Alter haben, können sie Informationen einander austauschen. Natürlich nur zu sprechen ist gut, um sich abzulenken und dadurch kann man von einer eventuellen Kinderneurose wegkommen. Man kann auch noch Ratschläge bekommen und über Probleme mit den Angestellten sprechen, die immer da sind. 

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Alle Kinder spiele mit Spass. Foto unten 
An diesem Tag sind wir am Vormittag dorthin gegangen und es gab ungefähr 30 Mütter mit ihren Kindern und zusammen mit dem Nachmittag kommen ungefähr 80 Mütter mit ihren KIndern an einem Tag. 

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Es ist von Kinderhaus zu Kinderhaus unterschiedlich, aber bei meinem Kinderhaus gibt es jeden Morgen ab 11Uhr Vorlesungen oder Bewegungen nach Musik mit den Angestellten, ungefähr 30 Minuten lang. Und manchmal gibt es Freiwillige aus der Bibliothek, die Kinderbücher vorstellen, oder es gibt Minikonzerte mit Klavier oder Flöte. Wenn man  Kleinkinder hat, kämpfen die Eltern jeden Tag gegen Stress und in solchen Momenten gibt es diesen Platz den man einfach besuchen kann, dass ist sehr hilfreich. Wie denken sie über das System Kinderhaus?

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Ein Haus vor 200 Jahren

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Letztes Mal habe ich meine Erfahrungen mit der Showa Periode im Museum vorgestellt. Heute schauen wir auf eine noch ältere Periode, 200 Jahre früher, eine Zeitreise machen wir und wir besuchen ein altes Haus, das auf einem Museumsgrundtück wiederaufgebaut wurde. In Japan nennt man ein Haus, das älter als 100 Jahre ist, KOMINKA und es wird sehr geschätzt und bewahrt. 

Das Foto oben zeit eine KOMINKA, als eine Wohnung von der Takayama Familie, die in der Näh der Hamamatsu See als Fischer und Bauern gelebt haben. Und das ist ein Gebäde von 1850. Die Umgebung von Hamanako sieht so aus, Foto unten.

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Die Häuser haben sich geändert, moderner Stil gibt es mehr als früher, aber ungefähr hier stand das Haus, vermute ich. 

Das Haus der Takayama Familie ist ein typisches Haus aus der Edo Periode. Daran kann man gut sehen, wie die damaligen Leute gelebt haben. Zuerst sieht man den Eingang, Foto unten. Ein Haus von früher ist kühl und dunkel.

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Gleich am Eingang gibt es breiten Estrich und da gibt es die Küche.Das Foto oben zeigt den Herd. Man heizt im Ofen aus Ton und kocht darauf. In Japan verbrachte man die Zeit früher barfuß im Haus. Aber auf dem Estrich trug man GETA (Holzsandalen). Des Wegen trugen Frauen früher GETA wenn sie kochten und zogen diese aus, wenn sie das Essen ins Zimmer brachten.

Übrigens das Brennmaterial für den Herd ist natürlich Holz. Neben dem Herd gibt es einen Eingang nach draußen und wenn man hinaus geht, wie auf dem Foto unten, wurde Holz gestapelt. 

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Nun nochmal zurück ins Haus. Zunächst gibt es ZASHIKI auf der anderen Seite gegenüber dem Estrich. Das ist ein Platz, wo man isst oder schläft. Beim japanischen Baustil wird nicht jedes Zimmer durch Wände abgeteilt sondern man teilt sie durch SHOJI oder FUSUMA (Schiebetüren aus Holz und Papier). Wenn man alle Schiebetüren auflässt, kann man den Platz als großes Zimmer benutzen. Auf dem Foto kann man sehen, wie ein Seil mit weißem Papier aufgehängt ist. Das ist für Gott. Vermutlich gab es da eine KAMIDANA (Hausaltar).

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Selbstverständlich ist das Haus nur aus Bambus, Stroh und Papier gebaut. Ich bin aufs Neue überrascht, dass das ganze Haus nur aus Naturprodukten besteht. Die früheren Leute, die so etwas mit Naturmaterialien gebaut haben, haben eine großartige Leistung gemacht.

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Hier ist vor dem Haus, wo es einen Garten gibt. Der Baum auf dem Foto ist ein Kaki Baum. Beim Haus, japanischem Stils, gibt es ENGAWA. (Bei diesem gibt es keine ENGAWA mehr) ENGAWA ist eine lange und schmale Terasse aus Holz, wurde immer geliebt von Japanern als PLatz, der eine Verbindung herstellt zwischen Drinnen und Draußen. Dort hat man Tee getrunken, Nachbarn kamen und man hat zusammen gesprochen oder streunende Katzen haben in der Sonne geschlafen usw.

Da in den Wohnungen niemand mehr wohnt, fühlt man sich alt und dunkel, des wegen haben meine Kinder am Anfang gesagt "In diese alte dunkle Wohnung hineinzugehen ist furchtbar". Das vertsehe ich. Wenn in diesem Haus immer noch jemand gewohnt hätte, würde das Gefühl lebendiger und heller sein. Übrigens in diesem Haus der Takayama Familie finden manchmal Lesungen für Kinder statt. Im alten Haus lässt man Kinder alte Geschichten hören. Vielleicht möchte ich mir das mal anschauen.

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Die Zeit, die SHOWA heisst.

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Heute möchte ich über die Showa Zeit schreiben. Davor möchte ich den Lesern im Ausland nochmal bestätigen. Es gibt in Japan einen Kaiser. Das japanische Kaisersystem ist unverändert immer vererbt worden, seit vielen tausend Jahren, auch in der Zeit wo der Shogun, z.B. Ieyasu Tokugawa geherscht hat oder auch wo die USA nach dem zweiten Weltkrieg in Japan geherscht hat (aber die meisten Japaner in dieser Zeit denken im normalen Leben an die Existenz des Kaisers sehr selten, das ist genau wie in England oder Dänemark). 

In Japan ändert sich mit dem Kaiser auch der Name der jeweiligen Zeit, z.B. seit der Thronbesteigung des jetzigen Kaisers begann eine Zeit, die HEISEI heisst. Davor nannte man die Zeit SHOWA und noch weiter davor, TAISHO und noch einmal davor MEIJI. 

Zum Beispiel schreibt man in Japan im Lebenslauf über seinen Geburtstag entweder 1971 oder Showa 46 Jahre geboren, beides ist ok. Das ist interessant, oder? 

Jeder Nam der Zeit hat ein bestimmtes Image, was man sich darunter vorstellt, z.B. SHOWA, in der Zeit wo ich geboren bin, hat ein Image des traurigen Krieges und danach wiederaufblühender Mut, auch gibt es ein Image von analogen elektronischen Erzeugnissen. Bescheidenes Leben aber trotzdem überstandende Zeit haben sehnsüchtige Gedanken an die damalige Atmosphäre. Und auch für junge Leute, die ohne Mangel in der HEISEI Zeit geboren sind, ist die nostalgische Zeit für die menschliche Wärme bekannt. Des Wegen gibt es manchmal eine Ausstellung über die SHOWA Zeit. 

Die Vorbemerkung war eine lange Beschreibung, aber ich bin die letzten Tage in der Nähe in einem Museum gewesen, wo eine Ausstellung über die SHOWA Zeit zurückblickend gezeigt wurde. 

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Die Ausstellung war eigentlich für Kinder und man kann mit dem damiligen Spielzeug spielen. Aber für Kinder gibt es keine Vergleichsmöglichkeiten. Sie haben einfach so gemacht, Foto unten, typisch japanisch.

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Das Foto oben zeigt die Puppen, die sehr berühmt waren, als ich Kind war, Monchichi. Das hat ein japanische Spielzeughersteller 1974 hergestellt und ist in der ganzen Welt berühmt geworden. 

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Foto oben zeigt ein Pinballspiel  "Yakyuban". In der SHOWA Zeit hat sich jeder für Baseball interessiert, die Volksstars waren Baseballspieler, z.B. Shigeo Nagashima oder Sadaharu Ou. Diese Spiel hat auch mein Mann, aber ich habe selber nie damit gespielt. 

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Das Foto oben zeigt ein "Überlebensspiel". In dieser Ausstellung, wo ich dieses Spiel gesehen habe, hat meine Erinnerung eine Flasback bekommen, "ja genau! sowas gab es!, sowas hatte ich!", so aufgeregt war ich. In dieser Ausstellung darf man das benutzen und spielen aber wie man es spielt habe ich total vergessen. 

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Das Foto oben zeigt "TicTac Bam Bam". Eine Uhr geht vorwärts auf der Linie aber muss man die Linie so verändern, dass er weitergehen kann. Als ich Grundschülerin war, habe ich Werbung für dieses Spiel im TV gesehen und wollte es haben, aber konbte es nicht bekommen, solche Erinnerung habe ich. 

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In diesem Ausstellungsraum gab es einen Süßigkeiten shop "DAGASHIYA", mit Angestellten des Museums, für kleine Kinder aus der SHOWA Zeit. DAGASHIYA heißt, kleiner Süsswaren shop, wo Kinder mit kleinem Geld Süssigkeitn kaufen können, aber schon in der Zeit wo ich Kind war, gab es immer weniger davon. Vieleicht die 40 bis 50 jährigen Leute betrachten dies mit einem sehnsüchtigen Blick (das Foto oben zeigt das Lottospiel des DAGASHIYA shops für Kinder).

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Außerdem haben gab es einen Geschichtenerzähler, wie damals. Das ist nach dem zweiten Weltkrieg, die Zeit in der es noch keinen TV gab, für Kinder das einzige Vergnügen, was sehr populär wurde. Zum Kinderspielplatz kam ein Mann mit dem Fahrrad damals, um genau wie hier sehr witzige und interessantes Papiertheater zu zeigen und kurz vor der besten Szene sagte er "Morgen geht es weiter, ihr müsst unbedingt komme" und dann war er weg. Das war in der SHOWA Zeit die Zeit meiner Mutter.

 Zusammenfassung. 
Was ich dieses Mal gefühlt oder gedacht habe
Für KInder, jeder Zeitpunkt macht keinen Unterschied. Spielen und Neugier, reine Seele kann sich immer anpassen an jede Umgebung. Kinder leben im Jetzt! Als ich Tic Tac Bam Bam sah, war ich recht nostalgisch und habe mich etwas alt gefühlt. 

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